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Grünau

1749 am westlichen Dahme-Ufer als Kolonistensiedlung "auf der Grünen Aue" für vier pfälzische Familien gegründet, bis zur M. 19. Jh. nur geringfügig erweitert, die ersten Kolonistenhäuser standen zwischen Büxensteinallee und Libboldallee, das ehemalige Hirtenhaus ist das Haus Regattastrasse 152. Seit dem späteren 19.Jh. rasche Entwicklung zum Ausflugsort und zum Austragungsort für Ruderregatten, Errichtung von Bootshäusern und Restaurants an der Regattastrasse. Daneben vom späten 19.Jh. an auch Entwicklung zum Villenvorort.
Am 1. Oktober 1920 wurde Grünau in das damals neu entstandene Groß-Berlin eingemeindet. 1936 wurden hier die olympischen Ruder- und Kanuwettbewerbe ausgetragen.

Schmökwitz

Schmöckwitz ist der südlichste Ortsteil in Berlin. Das Siedlungsgebiet liegt zwischen Wäldern und Seen. Die alte Ortschaft Schmöckwitz liegt am Zusammenfluss mehrerer Seen, nur erreichbar vom nördlicheren Grünau über die längste Straße Berlins - das Adlergestell - das über die Schmöckwitzer Brücke ins östlichere Schmöckwitzwerder bis zur Wernsdorfer Brücke weiterführt, sowie mit der Straßenbahnlinie 68 von Grünau, die am Ufer der Dahme an Karolinenhof vorbei nach Alt-Schmöckwitz weiterführt.

Karolinenhof

1743 fand die Besiedlung von Rauchfangswerder durch den Pächter Martin Barnack statt. 1785 wurde Karolinenhof gegründet: Der Bauer Kersten benannte seinen Hof nach seiner Frau Karoline. Er bewirtschaftete 72 Hektar Land, die die Gemeinde Schmöckwitz gepachtet hatte. 1895 gründete dann der Berliner Bankier Albert Schappach die Terraingesellschaft Carolinenhof und legte dort eine Villenkolonie an.