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Köpenicker Altstadt
Ehem. Bank-und Wohnhaus Freiheit 1/2, Ecke Kirchstrasse. 1905 von Albert Eveking und Joseph Schewe für die 1875 gegründete Köpenicker Bank erbaut. Stattlicher viergeschossiger Putzsbau mit Flügeln zur Kirchstrasse und, nochmals leicht abgewinkelt, zur Freiheit.
Damm-Vorstadt
Stadtbezirksgericht Mandrellaplatz 5/6. Als Amtsgericht 1899/1901 nach Entwurf von Paul Thoemer in Firmen der deutschen Renaissance erbaut. Dreiflügeliger Putzbau mit Sandsteingliederungen und durch breiten Risalit und seitliche Ecktürme hervorgehoben. Der Risalit durch das in Renaissanceformen dekorierte Portal und durch den steilen, von Wandpfeilern und zapfenartigen Aufsätzen geschmückten Giebel betont, die Ecktürme von geschwungenen Hauben abgeschlossen.
Oberschule Lindenstrasse 1, Ecke Bahnhofstrasse. Als höhere Knabenschule (Realgymnasium) 1909/10 nach Entwurf von Hugo Kinzer in historisierenden, der Spätgotik und der deutschen Renaissance entlehnten Formen erbaut, im Ortsbild von Köpenick zusammen mit den Türmen von Pfarrkirche und Rathaus gewichtig in Erscheinung tretend. StattlicheGebäudegruppe aus drei unterschiedlichen, miteinander verbundenen Teilen entlang der Lindenstrasse, aus dem Aulagebäude, dem zurückgesetzten eigentlichen Schulgebäude und dem wiederum vorspringenden ehem. Rektorenwohnhaus bestehend.
Kietz/Kietzer Vorstadt
Der Kietz ist ein ehem. Fischerdorf am Frauentog, der kleinen Bucht hinter der Schlossinsel am Ufer der Dahme. An seiner Nordseite, zur Altstadt Köpenick hin, verläuft der Kietzer Graben, den die Kietzer Strasse überquert.
Dem Ursprung nach eine slavische Fischersiedlung, enstanden wohl um M. 13. Jh., 1375 erstmals erwähnt, von 1589 bis 1858 nachweislich einunddreissig Parzellen gross.Bis 1811 zur Burg bzw. zum Amt Köpenick gehörig, von 1811 bis 1872 zum Amt Mühlenhof.1897 in die Stadt Köpenick eingemeindet. Die Kietzer Vorstadt ist dasResultat der um M. 19. Jh. beginnenden, nach 1875 verstärkt betriebenen Bebauung östlich und südlich vom Kietz.